Am 18. Juni waren wir auf den Pure-Graze® -Feldtag zu Gast bei Ackerbauern und Weidetierhalter Henning Stapelbroek im östlichen Sachsen-Anhalt und bei den Regional Schlachthof „Fleischmacher vom Prinzendamm“.

=>Henning, nochmals vielen Dank, dass wir bei dir und Fleischmacher zu Gast waren!

Wir berichten wöchentlich über Teil-Themen, was wir dort lernen könnten:

Heute Teil 1: WELCHE STRATEGIE PASST AM STANDORT:

*Klimatologische Herausforderungen vor Ort:

Trockenheit: 426 mm Niederschlägen im Jahr 2025 insgesamt, im Jahr 2026 bis zum 18.juni 200 mm Niederschlägen. Niederschlägen ungünstig verteilt über das Jahr: Frühjahr und Sommer trocken. Der Boden ist lehmiger Sand mit weniger als 1 % Humus.

Bild: Östliches Sachsen-Anhalt, wo die Wolken meistens „weiterziehen“…

*Strategie an StandortWassersparend wirtschaften:

*IMMER Bodenbedeckung

*Winter-Niederschlägen NUTZEN in Winterfeste Aufwüchse

*TIEFWÜRZLENDEN Kulturen anbauen

Bild: Saladebuffet®-Artenreich, Ansaat August 2023

*Bodenoberfläche OFFEN HALTEN für Luft- Austausch & Wasser- Infiltration

*Oberflächenverdünstung vorbeugen

*TAU „ERNTEN“ mit ein „Mini-Regenwald“: ausreichende Pflanzenmasse nach Ernte auf der Fläche hinterlassen.

Das gelingt während der Hauptwachstumsperiode der Marktfrüchte: mit Saladebuffet®-Artenreich

(2024-2025 mit 60 GV auf 18 ha Artenreich)

Ergaben vor Ort 570 bis 650 TagesFutterRationen pro ha!

Bilder: In diesen Bestand würde ein paar Tagen später geweidet, in 2026 mit 80 GV an Rinder:

Nach 24 Stunden weiden mit 80 GV auf 0,4 ha Zweiten Aufwuchs Saladebuffet®:

Bild =>Kot-Konsistenz okay, gut verdaut

=>Boden gut bedeckt, auch noch grüne Blattfläche vorhanden:

*was mit Tau schon weiterwachsen wird

*Starkregen effektiv infiltrieren lässt, OHNE abzuspülen.

Bild: Das wird später so ein Aufwuchs ergeben, wie hier jetzt vorne in der Fläche:

Vorne in der Fläche, ein kleiner Aufwuchs, der erst in etwa 45 Tagen abgeweidet wird laut den Weideplan. So eine Vegetation wird danach bei über 80 cm Höhe abgeweidet, so wird bis daher Sonnenlicht zum Wachstum genützt, und bleibt der Boden Kühl.

Am heißen Tagen ist der Boden etwa 15°C Kühler auf den Streifen, der gerade abgefressen würde. 15°C kühler „unterm Bauch“ beim Wiederkauen, das ist auch Tierkomfort!

Im nächsten Bild die Bodenbedeckung im Untergrund,

Futter für die Unterirdische „Herde“, so kann diese Fläche OHNE Düngung sehr produktiv sein, der Kot und Urin der Herde reicht für das Wachstum.

(Bei Schnitt-Nutzung geben wir NACH der Ernte nur den Entzug zurück)

Wo passt Saladebuffet®-Artenreich?

 

Wir haben damit eine „Totale-Misch-Ration“ am Stiel, bei Milchkühen reicht es für 34 -37 kg M, bei 23 kg TS Aufnahme, wenn das unterste Drittel an Pflanzenteile auf der Fläche bleiben.

Die Resten sind kein Verlust, es ist Wachstums-Vorsprung, der Mehrertrag der Fläche bringt.

In die nächsten Wochen berichten wir weiter:

* von der Artenreiche Zwischenfrüchten-Anbau und deren Beweidung

*wie es Direktsaat und Strip-Till erfolgreicher macht

*wie es die Deckungsbeiträgen in Marktfrucht-Anbau unterstützt

*wie weitere Wertschöpfung über den Regional-Schlachthof gemacht wird

*( https://fleischmacher-prinzendamm.de/)

*begleitet von aktuellen Bildern,

auch was seit den Feldtag passiert auf die Saladebuffet®-Felder.

=>Bei dringende Fragen:  deutschland@puregraze.com